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Areal wird fünf Hektar kleiner

Samstag 23 November 2013 at 10:19 am.

Der Hollfelder Stadtrat hält am geplanten Vorranggebiet für Windkraftanlagen in Krögelstein fest. Daran konnten auch die in der Ratssitzung zahlreich anwesenden Bürger aus Krögelstein und Umgebung nichts ändern.

Bereits im letzten Jahr hatte der Stradtrat dem etwa 90 ha großen Vorranggebiet südlich der A70 zwischen Eichenhüll und Schirradorf zugestimmt. Bei einer Entstehung von Windkraftanlagen sollten vor allem die Bürger die Möglichkeit erhalten, sich finanziell zu beteiligen und davon zu profitieren. Nun kam das Thema erneut auf die Tagesordnung, da der Regionale Planungsverband Oberfranken-Ost eine Verkleinerung der Fläche um rund fünf Hektar vorsieht.

Als Grund für die Änderung werden der "Brutplatz von Wanderfalken" und "drohende Überlastung des Raumes" genannt. Sollte der Stadtrat zu dieser Veränderung bis zum 25. November keine Stellungnahme abgeben, stimmt der dem neuen Entwurf automatisch zu.

Die Krögelsteiner Bürger hatten inzwischen mit einer Unterschriftenaktion versucht, das Vorranggebiet vollständig zu verhindern. Ein Sprecher der Bürgerinitiative forderte zu Beginn der Sitzung die Räte auf, die mehrheitliche Meinung der Bürger nicht zu ignorieren.

Bürgermeisterin Karin Barwisch (Bürgerforum) räumte ein, dass die Bürger in Bürgerversammlungen mehrfach ein Rederecht erhalten hätten, dass dort jedoch stets für das Vorranggebiet gestimmt wurde. Lediglich ein Gegner hätte sich damals zu Wort gemeldet, der das Gebiet gerne größer gehabt hätte. Zudem habe jeder einzelne Bürger das Recht zur persönlichen Stellungnahme, nicht nur der Stadtrat.

Obwohl sie selbst aus Krögelstein sei, stimme sie weiterhin für das Vorranggebiet; schließlich sei die Lösung über den Planungsverband am sinnvollsten. "Wenn dieses Verfahren platzt, dann kommt es zu einer Verspargelung der Landschaft und vielleicht bekommen wir dann die Gleichstromtrasse."

"Wir brauchen die Energiewende"

Auch Manfred Neumeister (Grüne) sprach sich für das Vorranggebiet aus. Schließlich würden keine Anlagen gebaut werden, wenn diese nicht wirtschaftlich wären. So könne es auch sein, dass gar nichts gebaut wird.
Michael Schatz (CSU) erklärte, obwohl er die Argumente gegen die Windkraft verstehe, "Wir brauchen die Energiewende". Schließlich sei eben die Windenergie die umweltfreundlichste Energie. Ihm sei aber wichtig, dass das Geld auch hier bliebe, wenn ein Bürgerwindrad betrieben werde.

Dass die Windenergie grundsätzlich eine gute Sache sei, dem stimmte auch Gerd Krasser (WG Hollfeld Land) zu. Er stellte jedoch die Wirtschaftlichkeit einer Bürgeranlage in Frage. Zudem gebe es für windschwache Gebiete weniger Förderung. Und nicht zuletzt sei der Artenschutz wichtig.

Neben diesen drei Argumenten zeige die Unterschriftenliste, dass 56 Prozent der Bürger, also mehr als die Hälfte, gegen das Vorranggebiet seien. "Wenn kein Bürgerwindrad entsteht, haben die Bürger nichts davon." Krasser erklärte, dass er daher seine Meinung geändert habe und nun für die Streichung des Vorranggebietes sei.

Roland Schmidt (Grüne) bedauerte, dass die Möglichkeit oder zumindest der Versuch, aus der Energiewende Wertschöpfung zu erhalten, mit sehr seichten Argumenten abgetan werde. Stattdessen könnte eventuell eine Stromtrasse kommen, von der unsere Region rein gar nichts habe. Er falle daher nicht um, sondern bleibe bei seiner Meinung und sei für das Vorranggebiet.

"Die Rahmenbedingungen haben sich geändert", so erklärte Krasser seine Entscheidung. Ziel seien immer Bürgeranlagen gewesen, nun sei aber deren Wirtschaftlichkeit nicht mehr gegeben. Wenn das Vorranggebiet vorangetrieben werde, sei dies nur für Firmen lukrativ.

Manfred Neumeister widersprach dem entschieden: "Die Rahmenbedingungen haben sich nicht geändert!" Er war der Meinung, dass die Bürger am Ende "noch froh sein werden, dass die Vorranggebiete da sind!" Er ermahnte, nicht auszusteigen, sonst würde zum Beispiel die Stromtrasse immer wahrscheinlicher.

Keine Stellungnahme

Die Mehrheit der Stadträte (16:2 Stimmen) sprach sich anschließend dafür aus, keine Stellungnahme zur geplanten Änderung abzugeben, und stimmte damit für das Vorranggebiet.

Da im Laufe der Sitzung auch die geplante Stromtrasse von Nord- nach Süddeutschland immer wieder ein Thema war, stellte Bürgermeisterin Karin Barwisch am Ende noch einmal klar: Obwohl offiziell noch nichts zur Trassenführung eingegangen sei, werde sie sich entschieden dagegen wehren, wenn diese in der Nähe verlaufen würde. "Denn das ist wirklich hässlich! Wir werden nicht für Andere den Strom nach Süden durchlassen!" Schließlich habe man hier - im Gegensatz zum Süden - die Hausaufgaben gründlicher gemacht.

Quelle :http://www.infranken.de/regional/bamberg/Areal-wird-fuenf-Hektar-kleiner;art212,574588

 

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