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Gemeinderat lehnt Windpark Wattendorf ab

Mittwoch 20 November 2013 at 05:50 am.

Die Firma Naturstrom will zwischen Wattendorf und Schederndorf neun Windkraftanlagen errichten. Die laut TA Lärm nötigen Abstände von 1250 Meter zu Wohngebäuden werden dabei nicht eingehalten. Deshalb lehnte das Wattendorfer Kommunalparlament das Vorhaben mit 6 gegen 3 Stimmen ab

Noch mehr Windräder auf der "Energieregion Jura"? Der Energie stehen auch andere Wege offen, wie unser Bild zeigt. Foto: Barbara Herbst

Die Begeisterung für die Energiewende hat offenbar stark nachgelassen. Und zwar nicht nur generell wegen der rasant steigenden Strompreise, sondern vor allem speziell dort, wo die Windräder zur Belastung für Mensch und Tier werden und den Wohnwert wie den Realwert der Grundstücke deutlich sinken lassen.

Der drohende Verlust an Lebensqualität war es wohl auch, der eine große Zahl von Zuhörern in die Sitzung des Wattendorfer Gemeinderates brachte, die von Bürgermeister Rudolf Krapp (CSU) eigens ins Feuerwehrhaus verlegt worden war. Ob es nun an der Kulisse lag oder an den Argumenten: Mit 6:3 Stimmen lehnte der Gemeinderat Wattendorf überraschend den Antrag der Firma Naturstrom auf Errichtung und Betrieb des "Windparks Wattendorf" mit neun Windrädern ab.

Überrascht davon zeigte sich zumindest Bürgermeister Rudolf Krapp (CSU), der sich während der Debatte noch für einen Ausbau der regenerativen Stromerzeugung ausgesprochen hatte. Und nicht nur er: "Die Planung wurde von allen Beteiligten und Anwohnern unterschrieben", wunderte sich der Rathauschef im Nachhinein. Dennoch: In zunehmendem Maße bestimmt die Diskussion um größere Abstände zwischen Rotoren und Wohnbebauung offenbar die Ausweisung von Vorrangflächen.

So zeigten sich zwei Drittel der Ratsmitglieder nicht überzeugt von den aktuell gültigen Werten (700 Meter) und forderten analog zu den Vorgaben der "Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm" (TA Lärm) einen Abstand von mindestens 1250 Meter. Die werden von einem Teil der vorgesehenen Windrad-Standorte zu den Orten jedenfalls nicht erreicht, es sind nur etwa 1000 Meter.


Und in der Debatte des Gemeinderates geisterte noch eine andere Zahl: Die von Ministerpräsident Horst Seehofer geforderte Lösung, dass der Abstand das Zehnfache der Höhe eines Windrades betragen sollte. Das wären in diesem Fall sogar 1990 Meter, denn die Höhe der projektierten Rotoren beträgt 199 Meter bei einer Nabenhöhe von 139 Meter. Bedauert wurde in der Phalanx der Ablehner, dass sich die Firma von dem bei den Stellungnahmen zum Regionalplan gewünschten Abstand von 1300 Meter nicht habe beeindrucken lassen.

Dazu ein Umspannwerk

Wegen eines Steinbruch-Betriebes bei Wattendorf war die Windpark-Fläche bereits deutlich reduziert worden. Zur Einspeisung in eine vorbeiführende 110-kV-Leitung plant die Firma Naturstrom die Errichtung eines Umspannwerkes. Im Rahmen einer Bürgeraktion hatten sich etwa 80 Prozent der Bevölkerung auf dem Jura gegen Windpark-Projekte ohne ausreichenden Abstand zu Wohnhäusern ausgesprochen.

Nach Aussage des Leiters der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Bamberg, Ludwig Hofmann, wäre das Vorhaben derzeit wegen des (noch) nicht rechtskräftigen Regionalplanes nicht genehmigungsfähig. Wegen laufender Gesetzesvorhaben für Änderungen der Abstandsflächen sei eine Debatte über den Windpark "rein spekulativ".

Dem Vernehmen nach soll es jetzt eine Eigentümerversammlung der an dem Projekt beteiligten Grundbesitzer geben. Eine Bürgerversammlung für die Gemeinde Wattendorf soll folgen. Der Gemeinderat Stadelhofen - die Gemeinde ist an dem Projekt ebenfalls beteiligt - will am 25. November über das Vorhaben entscheiden.

Quelle : http://www.infranken.de/regional/bamberg/Gemeinderat-lehnt-Windpark-Wattendorf-ab;art212,571533

 
 

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