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Stadelhofen lehnt Windpark ab

Freitag 27 Juli 2012 at 6:02 pm

Der Gemeinderat verweigerte die Zustimmung zu Oberfrankens größtem Einzelvorhaben. Es erstreckt sich auch auf Wattendorfer und Weismainer Gebiet. Nicht einverstanden ist man mit weiteren Projekten bei Steinfeld und Eichenhüll.

Weder eine angedachte Verkleinerung des Windpark-Gebietes zwischen Pfaffendorf (Gemeinde Stadelhofen) und Wattendorf noch die Bitte von Bürgermeister Ludwig Göhl (FW), aus taktischen Gründen von einer totalen Ablehnung abzusehen, verschaffte dem Projekt bei der Beratung im Gemeinderat Stadelhofen die notwendige Akzeptanz. Am Ende einer längeren Debatte wurde die größte Vorrangfläche zur Gewinnung von Windenergie im Entwurf der Fortschreibung des Regionalplanes Oberfranken-West vom Gemeinderat mit 11:2 Stimmen abgelehnt. Auch im Osten des Regierungsbezirkes gäbe es keine größere Vorrangfläche.

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Ein Weckruf gegen zu viele Windräder

Mittwoch 25 Juli 2012 at 12:54 pm

Weismain — Spontaner Beifall, der im Stadtrat Seltenheitswert hat, brandete auf, als Jochen Bauer, Fraktionsvorsitzender der CSU, seine Rede beendet hatte. Seine Worte, mit denen er den Zuhörern aus der Seele gesprochen und die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig gelassen hatten, legten die Finger in so manche energiepolitische Wunde. Zudem glichen sie einem flammenden Appell an die Stadträte, nicht nur mit objektiven, sondern auch mit subjektiven Gründen gegen die Ausweisung von Vorrangflächen auf den Weismainer Jurahöhen Stellung zu beziehen. Bauer wörtlich: „Auch Emotionen kön- nen viel bewirken – sie ändern kein Gesetz, aber sie öffnen dem einen oder anderen Entschei- dungsträger vielleicht die Au- gen.“ Sein eindringlicher, fundiert geschriebener Weckruf, öffnete auch dem letzten im Gremium, der die Meinung vertrat, mit ei- ner Stellungnahme allein sei es getan, die Augen.

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Windkraft: Stadtrat nur für eine Vorrangfläche

Samstag 21 Juli 2012 at 07:48 am

Einstimmige Ablehnung der übrigen fünf Gebiete / Forderung nach Prüfung der Wirtschaftlichkeit vor Ausweisung.

Von Gerhard Herrmann

WEISMAIN - Ein Zeichen gegen die Verschandelung des Stadtgebiets durch Windkraftanlagen hat der Stadtrat mit seiner Stellungnahme zum Anhörungsverfahren wegen der Änderung des Regionalplans Oberfranken-West gesetzt. Fünf der sechs vorgesehenen Vorrangflächen lehnten die Räte einstimmig ab.

Lediglich „Seubersdorf Nord“ (Fläche 108) könne toleriert werden, wenn wegen einer „Summationswirkung“ die Flächen „Modschiedel-West“ (110), „Modschiedel-Süd“ (117), „Azendorf-Nord“ (88) und „Azendorf-Südwest“ (93) wegfallen, erläuterte Bürgermeister Udo Dauer. Die Stadtteile Seubersdorf und Modschiedel würden von Vorrangflächen in einer Größe von 582 Hektar regelrecht umzingelt. Weismain leiste mit der Ausweisung der Fläche „Seubersdorf-Nord“ in Verbindung mit den bestehenden Freiflächen-Photovoltaikanlagen entlang der Autobahn A 70, vielen privaten Dach-Photovoltaikanlagen und den acht Biogasanlagen einen „mehr als angemessenen Beitrag zur Energiewende“, heißt es in der Stellungnahme.

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„Ausreichender Beitrag zur Energiewende“

Samstag 21 Juli 2012 at 07:46 am

Bürgermeister diskutiert mit MdL von Lerchenfeld über Windkraftflächen: Nur Seubersdorf und Großziegenfeld annehmbar.

WEISMAIN - Die Stadt kann bei aktuellen und künftigen Vorhaben auf die Hilfe des Landtagsabgeordneten vertrauen. Dies ist das Ergebnis eines Besuchs von Ludwig Freiherr von Lerchenfeld, bei dem Bürgermeister Udo Dauer dem CSU-Politiker die Stärken und Schwächen Weismains näher brachte. Einmal mehr nahm das Thema Windkraft einen bedeutenden Raum ein.

Der Meinungsaustausch während der Stippvisite des Landtagsabgeordneten, der seit Dezember anstelle des jetzigen Lichtenfelser Landrats Christian Meißner die hiesigen Interessen in München vertritt, fand nicht nur im Dienstzimmer des Bürgermeisters statt. Während einer Fahrt durch das Stadtgebiet präsentierte Udo Dauer dem Gast aus Heinersreuth bei Presseck (Landkreis Kulmbach) einige vor kurzem abgeschlossene Projekte.

Im Mittelpunkt der Tour durch den Jura stand das beherrschende Thema der vergangenen Wochen. Vor Ort machte der Bürgermeister seine Meinung deutlich, dass er einen Teil der Windenergie-Vorrangflächen für ungeeignet hält. Angesichts großer Aufkommen von Freiflächenphotovoltaik (Buckendorf, Fesselsdorf), Dachphotovoltaik (im gesamten Stadtgebiet) und Biogasanlagen (alleine acht im Buckendorfer Bereich) leiste Weismain einen „mehr als ausreichenden Beitrag zur Energiewende“, argumentierte Dauer.

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Statt Alibi-Standorte rentable Lösungen

Samstag 21 Juli 2012 at 07:41 am

Stadtrat lehnt Vorranggebiete für Windkraftanlagen ab / Aber: bessere Flächen finden, Überzeugungsarbeit leisten.

LICHTENFELS - Die Energiewende ist in aller Munde. Fast jeder ist für die Förderung alternativer Energien, zum Beispiel der Windkraft. Aber die allerwenigsten wollen Windräder „direkt ihrer Haustür“. Dies zeigt auch die lange, teilweise kontroverse Diskussion der Lichtenfelser Stadträte, als gestern Nachmittag zum Schluss der Sitzung die Stellungnahme zur Fortschreibung des Regionalplanes Oberfranken-West auf dem Plan stand.

Mit 25:4 Stimmen (Peter Dietz, Monika Faber, Helmar Zipp, Harald schramm) sprachen sie sich für eine Ablehnung der zwei vom Planungsverband, im Stadtgebiet von Lichtenfels ausgewiesenen Vorranggebiete für Windkraftanlagen aus: 1. nordwestlich von Tiefenroth, an der Gemeindeverbindungsstraße Richtung Zilgendorf; 2. nördlich von Isling, angrenzend an die gemeindegebiet von Hochstadt und Altenkunstadt. Damit folgten sie dem Vorschlag der Verwaltung, die diese Flächen nicht für optimal hält. Günther Lorenz erläuterte dazu die Gründe, wobei neben dem Natur- und Landschaftsschutz vor allem das Argument der Wirtschaftlichkeit ins Auge sticht: Laut Bayerischem Windatlas sind dort kaum mittlere Windgeschwindigkeiten über fünf Meter pro Sekunde zu erwarten, was für eine solche Anlage an der untersten Grenze der Rentabilität liege.

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Windräder verschandeln unser schöne Heimat

Samstag 14 Juli 2012 at 10:05 am

Kreisbäuerin Marion Warmuth und ihr Mann Hans-Georg aus Tiefenroth erläuterten am Freitag im Gespräch mit der Neuen Presse, warum das Vorranggebiet Nr. 76, Tiefenroth-West, in den Gemarkungen der Städte Lichtenfels und Bad Staffelstein wenig Chancen auf Realisierung hat. Die Zufahrtswege seien für Schwerlasttransporte nicht geeignet. Eine Durchfahrt durch den Ort sei wegen der engen Kurven nicht möglich. Die Flurbereinigungswege vom Lichtenholz kämen durch den Bau der ICE-Trasse nicht infrage. Die Anbindung an die Bundestraße 4 könne nur durch den Neubau einer Straße erfolgen. Während Hans Georg Warmuth bei der Frage "pro oder contra Windräder?" auf die Wirtschaftlichkeit eines landwirtschaftlichen Betriebs hinwies, konnte die Kreisbäuerin den Drehflüglern nichts abgewinnen: "Windräder verschandeln unser schöne Heimat".

Quelle: http://www.np-coburg.de/lokal/lichtenfels/lichtenfels/Windraeder-verschandeln-unser-schoene-Heimat;art83428,2057322

Zwei Kommunen sagen "Nein"

Mittwoch 11 Juli 2012 at 8:02 pm

Stadt Teuschnitz und Gemeinde Reichenbach sprechen sich gegen Vorranggebiete für Windkraftanlagen aus. Sie verweisen auch auf Grundsatzbeschlüsse. Gegner und Befürworter liefern sich Wortgefechte.

Teuschnitz - Die Ausweisung von Windvorranggebieten im Rahmen der Änderung der Regionalplans Oberfranken West hat am Montagabend im Mittelpunkt einer gemeinsamen Sitzung des Stadtrates Teuschnitz und des Gemeinderates Reichenbach im Teuschnitzer Pfarrheim gestanden. In der teilweise emotional geführten Diskussion verhärteten sich die Fronten zwischen Windkraftbefürwortern und -gegnern. Mehrheitlich sprachen sich der Teuschnitzer Stadtrat (11:4) und der Reichenbacher Gemeinderat (7:1) gegen die geplanten Windvorranggebiete auf der Höhe zwischen Teuschnitz, Haßlach und Reichenbach aus.

Die Teuschnitzer Bürgermeisterin Gabriele Weber wies darauf hin, dass sich schon 1998 eine Bürgerinitiative gegen die Ausweisung von Windvorranggebieten gebildet habe und am 19. Juni 2000 im Stadtrat ein einstimmiger Beschluss gefasst worden sei, dass Windenergieanlagen im gesamten Stadtgebiet grundsätzlich abgelehnt werden. Das Vorranggebiet Teuschnitz, Haßlach und Reichenbach sollten aus dem Regionalplan herausgenommen werden. Nun seien die Stadt Teuschnitz und die Gemeinde Reichenbach im Zuge des Anhörungsverfahrens aufgefordert worden, bis zum 27. Juli eine Stellungnahme abzugeben.

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Warnung vor Entvölkerung des Juras

Freitag 06 Juli 2012 at 4:27 pm

Heftige Diskussionen bei Informationsabend zur Windkraft / Bürgerinitiative: Gegen fünf der sechs Vorranggebiete

MODSCHIEDEL - Auf den Anhöhen des Weismainer Jura könnten möglicherweise in ein paar Jahren nicht nur ein paar Windkraftanlagen, sondern ein ganzer Windpark stehen, wenn die angedachten Vorrangflächen genehmigt werden. Dagegen protestiert die Bürgerinitiative „Jurawindpark“. Heftige Kritik äußerten sie bei einer Informationsveranstaltung der Stadt Weismain am Mittwochabend in Modschiedel im Gasthof Deuber.

Das Anhörungsverfahren zur Genehmigung der vorgesehenen Vorrangflächen für Windkraft im Regionalen Planungsverband Oberfranken-West erläuterte Abteilungsdirektor Thomas Engel von der Regierung von Oberfranken eingangs. Die Einwohner der betroffenen Ortschaften können noch bis zum 27. Juli ihre Widersprüche im Rathaus Weismain einreichen. Der Stadtrat will sich in seiner Sitzung im Juli mit dem Thema beschäftigen.

Sechs Vorrangflächen mit insgesamt rund 400 Hektar Fläche sind im Regionalplan Oberfranken-West auf Weismainer Gebiet vorgesehen: Geutenreuth-Nord, Seubersdorf-Nord, Modschiedel-Nord, Modschiedel-Süd, Buckendorf-Süd und Großziegenfeld. Thomas Engel versicherte jedoch, dass „noch lange nichts in trockenen Tüchern“ sei. Möglicherweise könnte das eine oder andere Vorranggebiet wieder herausfallen. „Es ist noch nichts fest geschrieben,“ betonte er.

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Modschiedels Bürger kämpfen gegen Windräder

Freitag 06 Juli 2012 at 4:24 pm

Ort: Modschiedel  Von: Stefphan Stöckel  

Bürgerversammlung Rund 60 Teilnehmer informierten sich in Modschiedel über die Vorranggebiete und machen ihrem Unmut Luft. Der Regierungsvertreter hielt sich bedeckt, was die Erfolgschancen eines Widerspruchs anbelangt, hält aber die Argumentation Weismains für treffend.

"Wir werden umzingelt von Windrädern!", "Unsere Häuser sind bald nichts mehr wert!", "Wir sind zweiter Klasse in Modschiedel!" - Die Bürger machten ihrer Verärgerung über die geplanten Vorrangflächen für Windkrafträder auf dem Jura Luft. Sogar das Wort Diktatur entglitt einem Teilnehmer in der außerordentlichen Bürgerversammlung, die die Stadt Weismain im Rahmen des Anhörungsverfahrens des Regionalen Planungsverbandes Oberfranken Ost am Mittwochabend im Tanzcenter Deuber einberufen hatte.

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Wenig Wind im Vorranggebiet

Donnerstag 05 Juli 2012 at 9:16 pm

Mehrere Unternehmen sehen wenig Chancen, in der Flur zwischen Drosendorf bei Hollfeld, Voitmannsdorf und
Wiesentfels Windräder rentabel zu betreiben.


Drosendorf bei Hollfeld — Nicht in jedem Vorranggebiet, das vom Regionalen Planungsverband ausgewiesen wurde, sind auch namhafte Betreiberfirmen bereit, in die Windkraft zu investieren und Windkrafträder zu errichten. Diese Erfahrung mussten die Ortsbürger und Grundstückseigentümer aus dem Hollfelder Stadtteil Drosendorf bei einer Versammlung im Gasthaus Niegel machen, zu
der Bürgermeisterin Karin Barwisch und Stadtrat Johan Handwerger eingeladen hatten. Neben zahlreichen Bürgern aus Drosendorf, Voitmannsdorf und Wiesentfels waren auch die beiden Bürgermeisterinnen Karin Barwisch (Hollfeld/Bürgerforum) und Gisela Hofmann (Königsfeld/Bürgerblock) mit dabei und standen den interessierten Bürgern Rede und Antwort. Als Fachfirmen wurden die Firmen WSB, Naturstrom und New-En mit eingeladen. Vom Regionalen Planungsverband wurde das Gebiet 102 in der Flur zwischen Drosendorf, Voitmannsdorf und Wiesentfels als Vorranggebiet für Windkraft mit einer Fläche von rund 40 Hektar ausgewiesen. Nach den Windatlas der Bayerischen Staatsregierung herrscht in diesem Gebiet eine Windhöffigkeit von 5,0 bis 5,5 Meter pro Sekunde bei einer Höhe des Windrades von 120 Metern.

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Windpark nahe Buckendorf

Donnerstag 05 Juli 2012 at 1:15 pm

Diese Fotomontage illustriert ein mögliches Schreckensszenario ...

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